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Dextrananaphylaxie, Pathomechanismus und Prophylaxe: Ergebnisse einer multizentrischen, klinischen Studie (Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine)

SKU: 9783540137061

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Dextrananaphylaxie, Pathomechanismus und Prophylaxe: Ergebnisse einer multizentrischen, klinischen Studie (Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine), Hans-Joachim Hartung, 9783540137061

Description

Kolloidale Infusionslsungen sind wesentlicher Bestandteil der prim ren Volumenersatztherapie, sie sind erforderlich fr die pr- und intra operative Hmodilution und werden in zunehmendem Umfange zur In duktion einer Hmodilution bei peripheren und zerebralen Durchblu tungsstrungen angewandt. Unter den Kolloiden kommt den Lsun gen von Dextran 60 und Dextran 40 aufgrund der sicheren Volumen effekte, der gnstigen Wirkung auf die Flieeigenschaften des Blutes und die Mikrozirkulation und ihrer sicheren antithrombotischen Wir kung besondere Bedeutung zu. Allen Kolloiden gemeinsam sind Unver trglichkeitsreaktionen anaphylaktoider bzw. anaphylaktischer Natur, die mit einer Hufigkeit von etwa 1% auftreten, jedoch im Einzelfall von lebensbedrohendem Charakter sein knnen. Schwere Zwischenfl le mit z. T. letalem Ausgang sind immer wieder nach Infusion von we nigen Millilitern Dextran berichtet worden, diese Nebenwirkungen ha ben die Anwendung von Dextran in den letzten Jahren stark belastet. Aus diesem Grunde wurden vor etwa 15 Jahren von der Arbeits gruppe Memer, Richter und Hedin systematische Untersuchungen zur Frage des Pathomechanismus und einer mglichen Prvention dieser Reaktion aufgenommen. Im Band 111 dieser Reihe hat Johannes Ring die Ergebnisse einer multizentrischen Studie zur Frage anaphylaktoi der Reaktionen nach Infusion natrlicher und knstlicher Kolloide vor gelegt. Erstmals war in dieser Studie gezeigt worden, da im Serum von Patienten, die eine schwere anaphylaktoide Reaktion nach Infusi on von Dextran erlitten haben, Titer gegen Dextran gerichteter Anti krper nachweisbar sind. 1 Einleitung.- 1.1 Herkunft, Molekularstruktur und klinische Anwendung von Dextran.- 1.2 Nebenwirkungen bei Infusion von Dextranlsungen.- 1.2.1 Dextraninduzierte anaphylaktoide/anaphylaktische Reaktionen (DIAR).- 1.2.1.1 Allgemeine und nichtimmunologische Befunde.- 1.2.1.2 Immunologische Befunde.- 1.2.1.3 Der anaphylaktische Charakter der DIAR.- 1.2.1.4 Haptenhemmung dextranreaktiver Antikrper.- 1.2.1.5 Arbeitshypothese: DIAR ist Immunkomplexanaphylaxie.- 1.2.1.6 Fragestellung der Arbeit.- 2 Material und Methodik.- 2.1 Ziel der klinischen Studie mit monovalentem Haptendextran.- 2.2 Dextranprparate.- 2.3 Planung der klinischen Studie.- 2.4 Organisation und Durchfhrung der Studie.- 2.5 Studienbedingungen.- 2.6 Studienabschnitte.- 2.7 Teilnehmende Kliniken und Untersucher.- 2.8 Besonderheiten der einzelnen Studienabschnitte.- 2.8.1 Studienabschnitt mit 10 ml monovalentem Hap tendextran.- 2.8.1.1 Zeitraum.- 2.8.1.2 Aufbau der Fragebogen.- 2.8.1.3 Teilnehmende Kliniken und Untersucher.- 2.8.1.4 Auswertung der Fragebogen.- 2.8.2 Studienabschnitt mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 2.8.2.1 Zeitraum.- 2.8.2.2 Aufbau der Fragebogen.- 2.8.2.3 Teilnehmende Kliniken und Untersucher.- 2.8.2.4 Auswertung der Fragebogen.- 2.8.3 Postkartenmonitoring der Anwendung von 20 ml monovalentem Haptendextran.- 2.8.3.1 Zeitraum.- 2.8.3.2 Aufbau der Karten.- 2.8.3.3 Teilnehmende Kliniken und Untersucher.- 2.8.3.4 Auswertung der Postkarten.- 2.9 Laboruntersuchungen.- 2.9.1 Passive Hmagglutination.- 2.9.2 Red cell-linked antigen-antiglobulin reaction (RCLAAR) zur Bestimmung der Klassen und Subklassen von DRA.- 2.10 Analyse der Unvertrglichkeitsreaktionen (UVR).- 2.10.1 Klassifikation der klinischen Symptome der UVR bei Infusion von Kolloidlsungen.- 2.10.2 Klassifikation der klinischen Symptome der UVR bei Injektion von monovalentem Haptendextran.- 2.10.3 Kausalitt der UVR.- 2.11 Statistische Analyse.- 3 Ergebnisse.- 3.1 Gesamtzahlen.- 3.1.1 Studienabschnitt mit 10 ml monovalentem Haptendextran.- 3.1.2 Studienabschnitt mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.1.3 Monitoring der Anwendung von 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.2 UVR, die nicht als DIAR eingestuft werden konnten.- 3.2.1 UVR whrend oder nach Beendigung der Dextraninfusion mit Kausalitt 3.- 3.2.2 UVR mit neurologischer Symptomatik.- 3.2.3 UVR bei wiederholter Infusion von Dextran.- 3.3 Einzelergebnisse.- 3.3.1 Studienabschnitt mit 10 ml monovalentem Haptendextran.- 3.3.2 Studienabschnitt mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.3.2.1 Symptomatik und immunologische Befunde bei DIAR trotz Prophylaxe mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.3.2.2 Verteilung von Geschlecht und Alter der Patienten.- 3.3.2.3 Hufigkeit der Infusion von Dx 40 und Dx 60 nach Vorinjektion von 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.3.2.4 Hufigkeit der Allgemeinansthesien bei den Patienten ohne und mit DIAR.- 3.3.2.5 Regionalverteilung der Patienten ohne und mit DIAR.- 3.3.2.6 Regionale Unterschiede der Ausprgung von DRA.- 3.3.2.7 Erkrankungen und Behandlungen bei Patienten ohne und mit DIAR.- 3.3.2.8 Patientenerfassung und DIAR-Hufigkeit im Verlauf des Studienabschnittes mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.3.3 Monitoring der Anwendung von 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.4 Vergleich der Inzidenzen von DIAR ohne und nach Vorbehandlung mit 10 ml und 20 ml monovalentem Haptendextran.- 3.5 UVR auf monovalentes Haptendextran.- 3.6 Indikationen fr die Anwendung von Dextranlsungen.- 3.7 Fachgebiete der Teilnehmer im Studienabschnitt mit 20 ml monovalentem Haptendextran.- 4 Diskussion.- 4.1 Anaphylaktischer Charakter der schweren DIAR.- 4.1.1 Definition der Anaphylaxie.- 4.1.2 Symptomatik der Anaphylaxie.- 4.1.3 Die anaphylaktische Symptomatik der DIAR.- 4.1.4 Immunologische Befunde zur Anaphylaxie der DIAR.- 4.1.5 Regionale Unterschiede der DRA-Titer.- 4.2 Mglichkeiten zur Verhinderung der DIAR.- 4.2.1 Hemmung der DIAR durch monovalentes Haptendextran.- 4.2.1.1 Prinzip der Haptenhemmung.- 4.2.1.2 Haptenhemmung der Dextran-Antidextran-Przipitation in vitro.- 4.2.1.3 Haptenhemmung der zytotropen Dextrananaphylaxie beim Meerschweinchen.- 4.2.1.4 Haptenhemmung der dextraninduzierten Aggregatanaphylaxie beim Hund.- 4.2.1.5 Haptenhemmung der DIAR beim Menschen.- 4.2.2 Klinische Studie zur Haptenhemmung der DIAR.- 4.2.2.1 Kritik der Studie.- 4.2.2.2 Wirksamkeit der Haptenhemmung der DIAR.- 4.2.2.3 Ursachen dextranbedingter Immunkomplexanaphylaxie trotz Haptenprophylaxe.- 4.2.2.4 Therapie der schweren DIAR.- 4.2.2.5 UVR nach Injektion von monovalentem Haptendextran.- 4.3 Wirkung und Sicherheit kolloidaler Plasmaersatzlsungen.- 5 Zusammenfassung.- Anhang A: Fragebogen / Vordrucke.- Anhang B: Tabellen.- Literatur.

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