Description
Das Institut fr Standardisierung und Dokumentation im medizinischen Laboratorium e.V. (INSTAND) setzt sich im Rahmen seiner satzungsge men Aufgaben fr die Verbesserung der Analysenqualitt ein. Der Festlegung von Zielwerten fr Kontrollproben kommt in der internen und externen Qual i ttskontrolle besondere Bedeutung zu. INSTAND hat von jeher in speziellen Tagungen und Symposien die Entwicklung auf diesem Gebiet gefrdert. Dieser Tradition entspricht auch der vorl iegende Band. Er enthlt Vortrge und Diskussionen mehrerer Symposien aus den Jahren 1978 und 1979, sowie die Ergebnisse von Besprechungen mit Referenzlaboratorien und einer Kleinkonferenz 1982. Dementsprechend sind die meisten Beitrge auf den neuesten Stand gebracht. Die inhaltliche Gliederung dieses Bandes entspricht nicht genau der Abfolge der Themen in den Programmen der Veranstaltungen, vielmehr wird eine Systematik angestrebt, die der heutigen Sicht der Probleme gerecht wird. Der Abschnitt vermittelt Grundlagen. Das 1. Kapitel stellt das Instrumentarium zusammen, das im weiteren gehandhabt wird: Begriffe und einfache Verfahren der Statistik. Frhzei tig fllt sodann der Blick auf das Anwendungsgebiet, in dem sich die Manahmen der Quali ttskontrolle zu bewhren haben, die klinische Diagnostik und die Zusammenarbeit zwischen Laborarzt und Kliniker. Auf das Kapitel 2, das den Einflu der Gerte und Besonderheiten bei der Erythrozytenzhlung behandelt, folgen im Kapitel 3 Beitrge zur Qualitt der Kontroll proben. Das Wort haben zunchst die Probenhersteller. Hier erfhrt man ber die abschlieenden Kontrollmanahmen der Chargen, aber auch ber die wichtige Fertigungsberwachung whrend der Produktion. Schlielich berichten Ringversuchsleiter ber ihre Forderungen und Prfungen an Kontrollproben. I Grundlagen.- 1 Statistik und Relevanz.- 1.1 Statistik: Begriffe, Benennungen, Definitionen.- 1.2 Klinische Relevanz von Laboratoriumsergebnissen – Der Pathologe (Laborarzt) als Konsiliarius.- 2 Methodologie und Einflugren.- 2.1 Megerteanforderungen und ihre Bedeutung bei der Zielwertermittiung.- 2.2 Fehleranalyse photometrischer Messungen.- 2.3 Photometerberprfung und berprfung der Temperaturkonstanz mittels absorptionsphotometrischer Vermessung geeigneter Prflsungen.- 2.4 Referenzmethode fr die Bestimmung der Erythrozytenpartikelkonzentration (Erythrozytenzahl) im Blut.- 3 Die Kontrollprobe.- 3.1 Herstellung und Beschaffenheit lyophilisierter Kontrollproben.- 3.2 Qualittssicherung bei der Herstellung von Kontrollseren.- 3.3 Vergleichbarkeit von nativen Humanseren und Kontrollseren.- 3.4 Prfung von Kontrollseren durch den Versuchsleiter.- 3.5 Prfung von Kontrollbiuten durch den Versuchsleiter.- 3.6 Prfung von Kontrollplasmen.- II Praxis der Ermittlung und Anwendung des Zielwertes.- 4 Der Ringversuch.- 4.1 Przision und Akkuranz hmatologischer und klinisch-chemischer Analysen.- 4.2 Qualittssicherung und Zielwertermittlung qualitativer und halbquantitativer Analysenergebnisse.- 4.3 Beurteilung qualittiver Merkmale in Ringversuchen.- 5 Zielwertermittlung.- 5.1 Entwicklung des INSTAND-Modells zur Ermittlung des Zielwertes und des “abgesicherten Laborwertes”.- 5.2 Modelle zur Festlegung des Lageparameters.- 5.3 Referenzkollektive, Teilnehmerkollektive.- 5.4 Kalibrierplasmen zur Standardisierung der Thromboplastinzeit.- 5.5 Probleme der Zielwertermittlung in Kontrollproben.- 5.6 Erfahrungen bei der Ermittlung von Zielwerten.- 5.7 Problematik der Richtigkeitsprfung an Hand von Zielwerten.- 5.8 Die Problematik methodenspezifischer Ziel Wertangaben diskutiert am Beispiel des Harnstoffs.- 6 Beurteilung der Ringversuchsteilnehmer.- 6.1 Beurteilung der Ringversuchsteilnehmer aus der Sicht des Statistikers.- 6.2 Beurteilung von Ringversuchsteilnehmern aus der Sicht des Versuchsleiters.- 6.3 Beurteilung der Ringversuchsteilnehmer aus der Sicht des Versuchsleiters.- III Erfahrungen in Anderen Lndern.- 7 Auslndische Ringversuche.- 7.1 Ein internationaler Vergleich zwischen klinischen Laboratorien in Westdeutschland und den Vereinigten Staaten (vorgetragen von BRADLEY E. COPELAND, Cincinatti/OH, USA).- 7.2 Ermittlung von Zielwerten in regionalen Qualitatskontrollprogrammen.- 7.3 Externe Qualittskontrolle in sterreich.- 7.4 Ringversuche in Ungarn.- 7.5 Ringversuche in Polen.- 8 Labor-,Inspektions- und Anerkennungsprogramm des CAP.- 8.1 Inspektions- und Anerkennungsprogramme des CAP.- 8.2 Inspektions- und Anerkennungsprogramm, betrachtet mit den Augen eines ehemaligen Bezirksbeauftragten (Regional Comissioner).- IV Die Richtlinien der Bundesrztekammer.- 9 Bericht ber ein Workshop zur internen Qualittskontrolle der Deutschen Gesellschaft fr Laboratoriumsmedizin vom 1. Mai 1979.- 9.1 Erfahrungen und Kritik zur internen Qualittskontrolle.- 9.2 Qualittssicherung im Praxislabor aus der Sicht des niedergelassenen Arztes.- 9.3 Diskussionsbeitrag zum Referat vom A. Rotzler “Qualittssicherung im Praxislabor aus der Sicht des niedergelassenen Arztes”.- 9.4 Erwiderung.- V Entwicklungstendenzen.- 10.1 Weitere Entwicklung der Zielwertermittlung Gedanken eines Statistikers.- VI Diskussionsbeitrge zum Thema ‘Zielwert – Sollwert’.- VII Bibliographie.- VIII Anhang.- Internationale Richtlinien fr die Zielwertermittlung (ISO GUIDE 35).- Sachverzeichnis/Stichwortverzeichnis.




